Teilbezirkstag der Volkspartei des Bezirkes Amstetten

Die Verantwortlichen des Teilbezirkes Amstetten mit dem neu gewählten Teilbezirksobmann Dieter Funke ( 1. Reihe- 4.v.l.)

Die Verantwortlichen des Teilbezirkes Haag mit dem neu gewählten Teilbezirksobmann Rudolf Graf ( 1. Reihe- 3.v.l.)

Die Verantwortlichen des Teilbezirkes St.Peter/Au mit dem neu gewählten Teilbezirksobmann Johannes Heuras ( 1. Reihe- 3.v.l.)

Die Verantwortlichen des Teilbezirkes Waidhofen/Ybbs mit dem neu gewählten Teilbezirksobmann Andreas Hanger ( 1. Reihe- 3.v.l.)

Ihre Verbundenheit mit dem Sonntagberg und der Basilika dokumentierte die Volkspartei des Bezirkes Amstetten mit der Abhaltung des Teilbezirkstages am Sonntagberg.

Die Teilbezirksobmänner konnten über 100 Delegierte im Gasthof Lagler am Sonntagberg begrüßen. In ihren Statements wurden neben den aktuellen Themen Asyl und Menschenrechte auch die schwierige Situation der Landwirtschaft nach diesem Sommer und die verstärkt notwendige Zusammenarbeit der Gemeinden erörtert. 

Bei den Wahlen für die Teilbezirke Amstetten, Haag, Sankt Peter und Waidhofen/Ybbs wurden die Obmänner und Vorstände für die kommende Funktionsperiode jeweils einstimmig gewählt. Im Teilbezirk Amstetten wird Dieter Funke tätig sein, in Haag ist es weiterhin Rudolf Graf und in St.Peter/Au ist Johannes Heuras neuer Teilbezirkschef, unverändert leitet in Waidhofen/Ybbs Andreas Hanger die Geschicke des dortigen VP-Teilbezirkes.

In seinem Grundsatzreferat zeigte sich Bezirksparteiobmann Mag. Johann Heuras erfreut über die Gesamtentwicklung des Bezirkes Amstetten.

Für den Bezirk konnte Heuras eine positive Bilanz ziehen, das zeigen auch die im Vergleich zu anderen Ländern sehr niedrigen Arbeitslosenzahlen sowie die hohe Beschäftigungsrate und ein Medianeinkommen, welches rund 10 % über dem Durchschnitt liegt. 

„Es ist noch viel zu tun aber die gemeinsame Kraftanstrengung im Bezirk und die neu gewählten Verantwortlichen in den Teilbezirken werden wesentlich dazu beitragen, einen leistungsorientierten, sozialen und lebenswerten Bezirk Amstetten weiterzuentwickeln“, betonte der VP-Bezirkschef. 

Eine klare Absage erteilte Heuras den sozialdemokratischen Wünschen nach einer „Gleichmacher“ Gesellschaft, wo in einer sozialen Hängematte nicht nur jene, die Hilfe benötigen sondern alle dazu erzogen werden, vom Staat mehr Leistungen zu fordern und im Gegenzug eigene Anstrengungen zurück zu schrauben.  Das ist typisch sozialdemokratisch und dafür steht die Volkspartei sicher nicht zur Verfügung.

Klare Worte auch im Bereich der Mindestsicherung, wo Heuras genau zwischen der Solidarität mit jenen die Hilfe benötigen und jenen die Unterstützung vom Staat nur als bequeme Hängematte sehen, unterschieden haben möchte. „ Wir müssen sicherstellen, dass die Hilfe bei jenen ankommt die Hilfe auch wirklich benötigen, anders wird nur Neid geschürt“, so Heuras.

Der VP-Bezirksparteiobmann ist tief besorgt über die Entwicklung in der Asylfrage und enttäuscht über das Versagen der Weltpolitik in der Kriegssituation in Syrien. Für Heuras liegen die Fehler bereits einige Jahre zurück, da bei dem Konflikt in Syrien auch die UNO keine klare Stellung bezogen hat und keine Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung ergriffen wurden. So sind neben UNO und USA auch die EU und Russland dringend gefordert, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Syrien und andern Kriegsländern zu setzen. Nur so wäre eine Änderung des Flüchtlingsstromes langfristig möglich.

Heuras:“Wir müssen unterscheiden zwischen jenen die Asyl als Menschenrecht benötigen und anderen, aber Asyl ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar. Wir haben die Pflicht es zu gewähren wenn es berechtigt ist“. Heuras betonte die christlich-sozialen Wurzeln der Volkspartei und appellierte an alle, klare Position zu beziehen und Asyl als Menschenrecht auch in der Praxis umzusetzen.

„Die Innenministerin leistet einen außerordentlich guten Job, die Rahmenbedingungen und der schnelle Nachfluss von weiteren Flüchtlingen sowie die unsolidarische Haltung vieler EU-Staaten machen es jedoch nahezu unmöglich, kurzfristig eine Verbesserung zu erzielen“, betonte Heuras.